Rathausplatz
86150 Augsburg
Viele kennen sie seit ihrer Kindheit: Die Augsburger Puppenkiste, die seit Jahrzehnten Kinderaugen zum Leuchten bringt.
Generationen haben schon gelacht und mitgefiebert, wenn der Räuber Hotzenplotz die Großmutter vom Kasperl überfällt.
Ottfried Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz“ ist das beliebteste Stück des Marionettentheaters, aber es war„Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, der die Puppenkiste 1951 bekannt gemacht hat. Inzwischen zeigt das Marionettentheater klassische Märchen von den Gebrüdern Grimm und Geschichten aus Tausendundeiner Nacht ebenso wie das Sandmännchen. Das Theater ist immer weiter gewachsen und daher im Jahr 2000 dann auch umgezogen. Die neuen Räume liegen in der historischen Innenstadt, im denkmalgeschützten Heilig-Geist-Spital.
Das Spital ist einer der Touristenmagneten in Augsburg. Im siebzehnten Jahrhundert erbaut, wurde es zerstört, wieder aufgebaut, umgebaut oder überformt. Zuletzt wurde es in den neunziger Jahren renoviert, die Spuren vergangener Zeiten sind jedoch nie ganz verschwunden.
Besucher können historische Teile an den Gebäuden besonders gut an den beiden Kapellen beobachten. Kanzel, Empore und Bilder befinden sich zum Teil im Originalzustand. Das Haus bildet zusammen mit Wehranlagen und Grünflächen den „Kulturpark Rotes Tor“.
Auch das Marionettenmuseum „die Kiste“ hat sich in den Räumen im „Kulturpark Rotes Tor“ eingerichtet und zeigt, wie ein paar Schnüre und Puppen zu „Stars an Fäden“ werden. Die Puppen des Familienbetriebs sind handgeschnitzt und echte Unikate. Zusammen mit der Kulisse entführen sie die Zuschauer in eine Fantasiewelt. Und das mit Tradition.
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